So viel hat sich nicht verändert. Ich mache Hin und wieder Segelreisen und fungiere als Ausbilder für SKS.
C – bedingt, da MV noch dicht war, segelte ich nach Schleswig Holstein und fuhr dort einige Reisen um dann wieder zurück zu Segeln nach meinem geliebten Rügen.
In Summe waren es wirlich schöne Reisen, nur manchmal aber eher selten, lies die Harmony etwas zu Wünschen übrig. Allen Recht getan ist bekanntlich schwer möglich. So ging die Saison dahin und zum Abschluss konnte ich im Okt./Nov. für 3 Wochen Norddalmatien Bereisen zwischen Sukosan – Trogir und zurück. Alle drei Reisen waren auch von Starkwind bis 38 kn. gekrönt. Allerdings mussten wir auch kräftig motoren da Wind wieder weg.
Handhabung der Rettungsweste im Rahmen einer allgemeinen Sicherheitseinweisung
rpt
Reiseplanung RV – SukosanAngekommen bei Ana in SukosanDämmerung in Vela LukaLäuft
Bei solchen Rezensionen kommt natürlich Freude auf
………und schon kam ein Dankeschön mit der Post Geht runter wie OilJa, ein Guter Tropfen ist stets WillkommenAuch das gab´s an Bord – Fantastisch
Das war´s zunächst in Kürze. Jetzt war gerade Weihnachten und dann Schaunmermal dann gsehnmerscho was 2022 bringt!
MahlzeitGänsebrust nach dem Hummer
stay tuned
Neue Aktivitäten in 2022
Wir haben Ende März und die Saison fängt in Kürze an. Die Zeit dazwischen, von Mitte Nov. bis jetzt, habe ich, wie jetzt schon öfters, mit Bastelarbeiten verbracht. Da kam mir ein Kellerfund eines Teeklipper „Cutty Sark“ in´s Haus. Ein Standmodell und ich habe es marinisiert mit einem modernen Rigg. Einem Wishbone Gaffelrigg.
rptHier wird Schoner Lisa gerade stilgerecht gelauncht und hier seht ihr sie Segeln https://youtu.be/1RXzp9pRrbc
Ja und dann kam ein verückter Wunsch in mein Hirn der da war: Ich möchte ein Modellboot mit einer echten Dampfmaschine und zwar ein offenes Boot, damit ich die Mechanik auch laufen sehe.
Also wurde es der Inselversorger Borkum von 1901. Ein sehr schönes Modell welches ich ein wenig gepimpt habe. Z.B. wollte ich keinen Plastikrumpf sehen. Also wurde der gesamte Rumpf von Außen und wo man es sehen kann, auch von Innen beplankt. Ein ordentlicher Vorstevenkopf und ein kompleter Achtersteven wurde auch gebastelt. Der Schraubenbrunnen mit Totholz verkleinert damit das Wellenrohr nicht so im Freien hängt. In echt wären das 35 cm gewesen und das macht man nicht. (Vibrationen)
Da man jetzt so schön die Plankengänge sehen kann, habe ich sie altern lassen. Man nennt es auch Vintage! https://youtu.be/3tY83wBhRao
Dann genießt bitte mein kleines Vid!
Und hiermit präsentiere ich mit ein wenig Stolz und großer Freude meine drei RC-Schätzchen!
Nun, nach Ankunft in Porto blieb ich noch drei Tage dort und schaute mir diese wunderschöne Stadt an.
Porto eine Perle Portugal´s
Gustave Eiffel´s Konstruktionen
Zurück auf Rügen segelte ich noch ein wenig dort und konnte anschließend nach Gran Canaria Fliegen um dort 4 Wochen zwischen den Inseln zu Segeln. Teneriffa – Gomera – La Palma – El Hierro – Gran Canaria waren die Ziele und jedesmal mit Landausflügen verbunden. Es war wieder mal sehr interessant und mit der Crew, alles Lokomotivführer, war es recht spaßig.
N-Küste La Palma
Süden von La Gomera
Ehemaliger Hafen N-Küste La Palma
San Sebastian de la Gomera
Der Atlantik zeigte sich sehr anspruchsvoll, Wellenhöhen um 4-5 m, Winde bis 40 kn.+ und ein Surf von über 18 kn. Speed. Unglaublich, noch nie erlebt! Bei einer starken Krängung rutschte ich vom Sitz herunter, da der Salonboden nass war, hatte der Fuß auch keinen Halt mehr und so polterte ich auf die Hüfte. Seitdem schmerzte die rechte Seite und bereitete mir doch einiges an Unbehagen. War zwar nicht Dienst Unfähig, aber in der Bewegung doch etwas eingeschränkt. Während ich diese Zeilen Schreibe, sind die Prellungen schon längst wieder verschwunden.
Nach diesen anstrengenden 4 Wochen und der Prellung sah ich mich nicht mehr Willens erneut dort weiter zu Fahren und cancelte alle anderen zukünftigen Aktivitäten dort.
So flog ich Anfangs Dez. nach München, traf dort FB Freunde und hatte einen schönen Abend mit gutem Essen. Morgens ging´s dann mit Zug zurück nach Ravensburg in meine Captains Suite.
Und damit es nicht langweilig wird, baute ich mir ein 1:50 Modell meiner damaligen Queen V die ich insgesamt 7 Jahre als Skipper betreute.
Queen V in Porto Venere
Queen V 1:50
Ein Bastel Projekt welches sich jetzt über ca. 7 Wochen hin zog! Material ist Holz und es ist alles aus meinen Erinnerungen und den vorhandenen Fotos erstellt. (Also kein Bausatz) Die drei Propeller sind Zukauf Teile.
Thomas kann so nett Fragen und so hörte ich mich „Ja“ sagen zu einer Reise die ich gar nicht mehr machen wollte.
Wie das? Na ja, eine Reise von Rügen nach Porto im Oktober durch Ostsee – Nordsee – Englischer Kanal – Biscaya und ein Stück die Portogiesischen Küste hinunter ist nun mal nicht alltäglich und mit Mühsalen verbunden. Das wusste ich ja noch sehr deutlich von vor drei Jahren, als ich fast die gleiche Reise von Rügen nach La Coruna durchführte.
Nordsee
Den Helder
Den Helder
Von Breege unter Nachtfahrt nach Kiel. Eine nicht ganz ungefährliche Nacht am Tissenquai verbracht, da da einige Lotsen Hirnis mit Brassfahrt vorbei donnerten. Zum Glück hatten wir sehr gut abgefendert. Morgens durch den NOK / Kiel Kanal mit Übernachtung in der kleinen Marina Brunsbüttel.
Nächstens in die Elbe und zwischen den Inseln und der VTG gen Norderney. Als nächstes nach Den Helder, dann Scheveningen.
Anhand der Meteo entscheiden wir gemeinsam, dass wir nicht wie ursprünglich von mir geplant dicht unter der Küste südlich der Flämischen Bänke Segeln, sondern im VTG / Verkehrstrennungsgebiet unter der englischen Küste Segeln. Im Nachhinein betrachtet, war das die richtige Entscheidung, da der Wind von SW wie geplant auf ONO drehte. Allerdings in der Nacht mit Bft.7 und 3-4 m Welle!
Wir hatten dann schönes Segeln bis Cherbourg wo es im „Theo Grill“ ein köstliches Essen gab.
Die Voraussagen waren denkbar schlecht, aber nützt ja nix, so liefen wir aus und kreuzten in die Biskaya hinein. Da sollte laut Windvorhersage ein Streifen sein mit der richtigen Windrichtung und tatsächlich fanden wir die und ab da konnten wir zunächst so halbwegs in die nicht ganz falsche Richtung Segeln und später tatsächlich mit einem direkten Kurs gut frei haltend von der NW Ecke Spanien.
Aber der Seegang Freunde – das arme Schiff, was das in den Wellen geballert hat, das war beängstigend. Irgendwann klemmte die Bb. Vorschiffs Türe. Dank kräftigem Tritt, schloss sie dann.
Sah es Eingangs Biscaya aus als wenn wir nie halbwegs pünktlich ankommen würden, lief es dann immer besser und siehe da, am Do. den 10.10.19 um 15:45 Uhr liefen wir in Porto ein.
Keiner kam auf die Idee sich über die frühe Ankunft zu beschweren wie das noch vor drei Jahren der Fall war. Da meinte doch tatsächlich einer, dass ihm ein Segeltag verloren gegangen war.
Wir waren froh, dass alles so gut geklappt hat und etwas geschafft natürlich!
Die Englische Küste
Cherbourg ist ein lohnendes Ziel, kann man gerne Anlaufen.
Auslaufend Cherbourg
Na Skipper……
…..also du liegst lang in der Koje, nimmst eine Verkleidung ab um an die Steuerungs Mimik zu gelangen. Das Schiff schlingert und ballert im Seegang, ich meine das ganze Primborium war ja schon ein paar mal auf. In Denhelder hatte ich ja einen gebrochenen Bolzen ersetzt damit der Ruder Quadrant wieder von der Hydraulik Ramme angesteuert wurde und das verbogene Gestänge des Ruderlage Anzeigers auch gerichtet war.
Ja und jetzt liege ich schon wieder da achtern um zu reparieren und kann nur mit einer Hand Arbeiten!
Da kann man doch schon mal anschließend so „gewinnend“ schauen odrr? 😉
Auf Wache in der Biscaya
Nun sind wir drin in Porto
Die ganze Überführung war während drei Wochen Nebelfrei. Zum Glück, da das Boot kein Radar noch AIS hatte. Kaum in Porto Eingelaufen, hatten wir am nächsten Tag See Nebel. Lucky Crew!
Nun bin ich wieder am Segeln. Hoch gesteckt waren die Ziele mit M.Y. Beothuk durch die Flüsse und Kanäle die da sind: Rhein, Main, Main Donau Kanal, Donau in´s Schwarze Meer zu gelangen und weiter über Istanbul, Greece, Italien oder France zu erreichen.
Ich bin aus dem Alter heraus mir von einem Eigner die „Luft zum Atmen“ nehmen zu lassen und wenn er sich auch noch in meine private Freizeit in meiner Kabine einmischt, ich mein mein gemütliches Wein trinken auf meiner Kammer nach Feierabend ist mein Privat Vergnügen, dann hatte ich in Wien die „Faxen“ dicke und ich habe gekündigt, also abgemustert.
Wir haben ca. 1600 km Fluss und ca. 60 Schleusen gemeistert, die Binnenschifffahrt war auch mal interessant und hat meine Erfahrung weiter voran gebracht, aber MOBO Fahren hat schon was von Omnibus Fahren wie ein FB Kollege meinte und so konnte ich wieder auf meinem geliebten Rügen Segeln.
Mein Wunsch, wieder mal im Mittelmeer zu Segeln ward alsbald erfüllt und so sah mich die S.Y.Franzi während 7 Wochen von Funtana – Croatien aus ihre Meilen Segeln.
28 Jahre alte Bavaria 44 mit einem massiven Mahagonie Ausbau. Da träumt man heute davon.
7 Wochen Istrien, 3 Reisen nach Venedig und zurück, leider viel Motoren, Mittelmeer halt, aber auch leichte Bora Genüsse, also es war auch ganz nett!
Ankomme Samstag, den 16.03.19 in Speyer. Erste Fühlungsaufnahme mit dem Eigner und der später dazu kommenden Bootsfrau Gosia, eine Polin.
Ein Abendessen im Brauhaus rundeten die ersten Eindrücke ab.
Der Sonntag zeigte uns Crew kräftig am Schiffle Innen und Außen putzen. Der Nachmittag war dann zur freien Gestaltung. Der Dom und das Technische Museum in Speyer hatten es mir angetan. Ein Butter Einkauf an einer Aral Tankstelle brachten mir eventuell die ersten Pluspunkte ein, denn es mangelte an Butter. Hatte morgens schon Glück beim Brot holen. Eine Konditorei die erst um 08:00 öffnete, verkaufte mir Butter Stückchen um 07:00 Uhr. Dank Fensterputzer war die Eingangstüre geöffnet, und einmal drin – bekam ich meine Butter zu 0,70 cent das Portiönchen.
Morgens um 07:00 Uhr – Menschenleer.
Naja, dann gab´s ja doch noch ein Portiönchen Butter.
Links neben dem Turm gab´s frische Brötchen, nachdem ich an drei geschlossenen Bäckereien vorbei kam.
Speyer hat was!
…..vor allem das Technische Museum ist hervorragend
da könnte man gerne zwei Tage verbringen.
Unglaublich interessant!
Montag, den 18.03.19 Crew dachte Eigner scherzt, da wir erst Dienstags ablegen wollten.
Sonne war shining, Stimmung gut, so warfen wir die 300 PS an und legten ab. Der Rhein packte uns mit 4,7 kn. Strom und schob uns mit 10 kn+ Talwärts. Der geneigte Leser merkt schon, dass ich als Binnenschiffer Neuling einige Binnen Begriffe beherrsche. 😉
Schnell nach Germersheim. Dank Tel. Voranmeldung einen Platz zugewiesen bekommen. Erste Anbindeversuche mit der neuen Crew. Das Lassoing lernt jetzt Gosia von mir. Hatte ja auf Rügen genug mit dieser Technik ausgebildet. Anlegen mit diesem Boot mit Bow- und Stern Thruster eh kein Problem. Skipper drückt das Boot an die Mole bis die Crew die Leinen belegt hat.
Dienstag, den 19.03.19 riss uns Vater Rhein geschwind nach Oppenheim zum Treibstoff Bunkern. Eben mal 967l x € 1,23 und schon schifften wir bei Mainz unner der Brück in den Main. Ein in Rauschefahrt entgegen kommendes WaschPo Boot nahm die Fahrt weg und wie vermutet, drehte er hinter uns durch und lief langsam an Bb. hinter uns mit. Die hatten noch nie so eine brandneue Linssen gesehen meinten wir und dann fuhr der Ordnungshüter wieder zurück wo er vorher mit Brassfahrt herkam. Was wollten die?
Miltenberg
Yachtclub Miltenberg
Altes E-Werk Miltenberg
Die ersten Schleusen
Bergfahrer heißt das. Was man alles so lernt!
Nun sind wir Oben.
Moin Frankfurt
Festgemacht am Clubheim des Motor Yacht Club Wertheim
Noch leer unser Hafen.
Gassen von Wertheim
Vis a Vis das Pils Stüble – Was für ein Liegeplatz haben wir da gefunden!
Unsere Bootsfrau
Der Dicke muss erst raus
Einige Kilometer Stromaufwärts kam am linken Ufer, was unser rechtes ist, bei Km 1.1 die Fa. Rhein Main Bootswerft Winkel in Sicht. Wir hatten uns vorher angemeldet und so nahmen sie unseren Honda Outborder zur Brust. Der stand zu lange und deshalb war, wie wir vermuteten, der Vergaser verharzt.
Nach 1,5 Std. war der Schaden behoben, Dinghy lief wieder, so kam unsere erste Schleuse Kostheim – 0 Problemo und wir schleusten in Eddersheim, und bei Km 24,7 legten wir bei der Fa. Speck an. Die hatten uns die richtigen Filter und ein neuer Fender ward auch gefunden und sonst noch ein paar Kleinigkeiten die des Skippers Herz erfreuten. Jetzt wissen wir auch ganz genau wo sich der Heizungs Abgas Ausgang befindet. 😉
Ein FB-Bekannter, Joe Straub, besuchte uns abends an Bord und so wurde viel erzählt und ein Fläschchen Roten auch geköpft. Joe überließ uns freundlicher Weise seinen aus Binnenschiffers Zeiten in Ehren gehaltenen „Weska 95“ Das war die „Bibel“ der Binnen Schiffer. Weska ist vergriffen und es gibt auch nichts Neues über den Main, so können wir auf Profi Auskünfte, wenn auch aus 95, Zugreifen.
Mittwoch, den 20.03.19 sah uns morgens 07:00 Uhr ablegen und wir liefen bis Aschaffenburg, wo die Crew Einkaufen ging und sich die Füße wund trat. Vielleicht tut diese Lauferei meinem Arthrose Fuß gut. Glaube ich aber nicht.
Donnerstag, den 21.03.19 wieder morgens früh um 07:00 Uhr los, 4 Schleusen sind zu bewältigen. Manchmal müssen wir auf einen Talfahrer warten, machen auch schon mal im Schleusen Vorhafen fest um zu Warten und um anschließend Bergwärts zu Schleusen. Die Kommunikation mit den Schleusen Meistern klappt hervorragend, die Crew handelt die Leinen. Beim Steigen muss die Mittelspring nach Oben umgesetzt werden, auch das macht die Bootsfrau recht gut. Wenn der obere Poller etwas nach Hinten steht, übe ich schon mal den Weitwurf. Dieses „Lassoing“ wie einige Skipper das auf Rügen lehren, macht sich auch hier einfach bezahlt.
17:00 Uhr machten wir in Miltenberg fest. Das ist ja wirklich ein Kleinod und so blieben wir dort auch am 22.03.19
Abends lud der Eigner zum Essen im „Riesen“ ein. Ältestes Restaurant Deutschlands. Da speisten schon Kaiser. Naja, wir waren schließlich auch wer odrr?
Samstag, den 23.03.19 Ganz früh los war die Devise. Bis Würzburg 58 km und 5 Schleusen. 06:00 Uhr Ablegen und….und wir fahren in Nebel hinein der über dem Fluss liegt. Aber mit AIS, Plotter und Radar wird auch das gemeistert. Der Main ist stellenweise ganz schön schmal. Wie mag das erst bei Niedrigwasser sein?
In der zweiten Schleuse lassen wir zum Glück etwas vom Ziel Black Sea verlauten. Darauf der Schleusenmeister, ob wir etwas von der Sperrung gehört hätten. Nö!
Ein Binnenschiff liegt vor uns und die Unterhalten sich und so kommen wir in den Genuss einer ausgedruckten Meldung von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Standort Würzburg. Unser Dank an den freundlichen Binnenschiffer. Woher soll so ein Binnenschiffer Neuling das wissen? Bei ELVIS haben wir nichts gefunden. Soll dort auch sehr versteckt sein wie man uns sagte.
Nun, vom 26.03.19 bis 12.04.19 sind alle kommenden Schleusen vor uns in der Jahres Revision. Fieberhaft nach Lösungen suchend, Würzburg will uns auch nicht so richtig, denn die Sportboothäfen sind mit unserer Größe mitunter überfordert und im schwelligen Fahrwasser wollen wir auch keine 3 Wochen verbringen. So kommen wir an einem Städtchen vorbei, sehen im letzten Moment so etwas wie einen Seitenarm und Skipper meinte etwas wie einen kleinen Hafen zu sehen und schon kehrten wir um und stellten uns vor die niedrige Brücke.
„Hafen des Motorboot Yacht Club Wertheim und seinen Gästen lasen wir. Flugs war der Eigner am Telefon und schon durften wir einlaufen. 10 cm trennte die Antenne von der Brücke, aber wir hatten ja noch die Option des Mast legen, und so machten wir am Club Schiff, ehemaliges Ausflug Schiff, fest.
Tatsächlich, der später hinzu gekommene Club Präsi war sehr freundlich, wir können so lange liegen bleiben, haben Strom und Wasser, ein schnuckeliches Städtchen um uns herum und direkt Vis a Vis ein Pils Stüble welches auch Wein ausschenkt. (Ich habe mich auf Bier Entzug eingestellt!)
Fortsetzung folgt:
Na, wenn das man nix iss!
Heute, den 25.03.19 mal den neuen Backofen zur Brust genommen, ebenso die ebenso neue Waschmaschine. Extra den Boiler ausgeschaltet, aber 2 Geräte + unseren Charger ging ja gar nicht. Hafenmeister Herr Freund, ja er ist wirklich ein Freund, gerufen und die Sicherungen auf dem Clubschiff „Germania“ blieben nicht mehr drin. Kurzerhand unser Schiff umgedreht und jetzt reichte unser Kabel an die Stege, die seien höher abgesichert so Hr. Freund. Genau, jetzt funzt´s und ich kümmere mich um die neue Waschmaschine mit ihren vielen Programm Möglichkeiten. Ein Trockner ist auch integriert und bei dem zweiten Waschgang klappt sogar das S.58/12.1 Nonstop Programm / Waschen und Trocknen. Ha! 😉
Thai Curry a la Skipper
Hier gab´s mal eine schöne Rindsuppe mit Maultaschen a la Skipper
Die Rouladen waren Sterneverdächtig meit der Skipper der sie gekocht hat.
Im Nov.15 traf mich dieses schöne Schiff, bzw. dessen Eigner und alsbald kristallisierte sich eine Anstellung als Captain heraus. Zuvor einige Fortbildungsmaßnahmen waren angesagt und danach im Februar 2017 ging es los.
Nach meinem Yachtmaster in Southampton flog ich nach Brindisi und übernahm den Dampfer.
Werft IdylleBlick von Pegasus BlueHafen BrindisiMein SchiffVordeck Pegasus BlueNach dem bestandenen Online Course PPR kam dann auch mein Commercial Endorsement…..und wie es so geht im Leben – „Nichts ist so beständig wie die Veränderung“ – Habe ich dem Schiff lebewohl gesagt. Mit einem First Mate der nach Bier Genuss ausrastete und seiner Quasselstrippe, wollte ich nichts zu Tun haben. Mit Meldung und Einverständnis der Eigner, damals dachte ich noch, dass Corinne eine Miteignerin sei, diese dachte das auch, aber inzwischen wissen wir, dass dem nicht so ist. Habe ich dann postwendend abgemustert. Nun gut! Auf zu Neuen Ufern.
Also, weiter nach einer Heuer Ausschau halten. Im Internet fand ich einen Anbieter im Nordosten auf der schönen Insel Rügen und konnte dort Mitte Mai anfangen. Interessant, dass ich 1959 mit M.S. Heimatland an der Pier in Stralsund lag und nach Rügen rüber schaute. Wie gesagt, 2016 legte ich mich in Gedenken mit meinen Yachten an genau diese Pier.
Urlauber, Schüler, Skipper Trainings waren die Aufgaben die ich zu bewältigen hatte. Rund Rügen, Dänemark, Schweden waren die Ziele. Eine tolle Zeit!