2019 Die Zweite

Nun bin ich wieder am Segeln.
Hoch gesteckt waren die Ziele mit M.Y. Beothuk durch die Flüsse und Kanäle die da sind: Rhein, Main, Main Donau Kanal, Donau in´s Schwarze Meer zu gelangen und weiter über Istanbul, Greece, Italien oder France zu erreichen.

Ich bin aus dem Alter heraus mir von einem Eigner die „Luft zum Atmen“ nehmen zu lassen und wenn er sich auch noch in meine private Freizeit in meiner Kabine einmischt, ich mein mein gemütliches Wein trinken auf meiner Kammer nach Feierabend ist mein Privat Vergnügen, dann hatte ich in Wien die „Faxen“ dicke und ich habe gekündigt, also abgemustert.

Wir haben ca. 1600 km Fluss und ca. 60 Schleusen gemeistert, die Binnenschifffahrt war auch mal interessant und hat meine Erfahrung weiter voran gebracht, aber MOBO Fahren hat schon was von Omnibus Fahren wie ein FB Kollege meinte und so konnte ich wieder auf meinem geliebten Rügen Segeln.



Mein Wunsch, wieder mal im Mittelmeer zu Segeln ward alsbald erfüllt und so sah mich die S.Y.Franzi während 7 Wochen von Funtana – Croatien aus ihre Meilen Segeln.

28 Jahre alte Bavaria 44 mit einem massiven Mahagonie Ausbau.
Da träumt man heute davon.

7 Wochen Istrien, 3 Reisen nach Venedig und zurück, leider viel Motoren,
Mittelmeer halt, aber auch leichte Bora Genüsse, also es war auch ganz nett!

Erster Blogbeitrag

Neues in 2019

M.Y. Beothuk Basel bekommt ab 16.03.19 einen Skipper. Einschiffung in Speyer.

https://www.linssenyachts.com/images/panoramas/VirtualTourGrandSturdy500ACVariotop.htmlm

Ankomme Samstag, den 16.03.19 in Speyer. Erste Fühlungsaufnahme mit dem Eigner und der später dazu kommenden Bootsfrau Gosia, eine Polin.

Ein Abendessen im Brauhaus rundeten die ersten Eindrücke ab.

Der Sonntag zeigte uns Crew kräftig am Schiffle Innen und Außen putzen. Der Nachmittag war dann zur freien Gestaltung. Der Dom und das Technische Museum in Speyer hatten es mir angetan. Ein Butter Einkauf an einer Aral Tankstelle brachten mir eventuell die ersten Pluspunkte ein, denn es mangelte an Butter. Hatte morgens schon Glück beim Brot holen. Eine Konditorei die erst um 08:00 öffnete, verkaufte mir Butter Stückchen um 07:00 Uhr. Dank Fensterputzer war die Eingangstüre geöffnet, und einmal drin – bekam ich meine Butter zu 0,70 cent das Portiönchen.

  • Morgens um 07:00 Uhr – Menschenleer.
  • Naja, dann gab´s ja doch noch ein Portiönchen Butter.

  • Links neben dem Turm gab´s frische Brötchen, nachdem ich an drei geschlossenen Bäckereien vorbei kam.
  • Speyer hat was!
  • …..vor allem das Technische Museum ist hervorragend
  • da könnte man gerne zwei Tage verbringen.
Unglaublich interessant!
  • Montag, den 18.03.19 Crew dachte Eigner scherzt, da wir erst Dienstags ablegen wollten.
  • Sonne war shining, Stimmung gut, so warfen wir die 300 PS an und legten ab. Der Rhein packte uns mit 4,7 kn. Strom und schob uns mit 10 kn+ Talwärts. Der geneigte Leser merkt schon, dass ich als Binnenschiffer Neuling einige Binnen Begriffe beherrsche. 😉
  • Schnell nach Germersheim. Dank Tel. Voranmeldung einen Platz zugewiesen bekommen. Erste Anbindeversuche mit der neuen Crew. Das Lassoing lernt jetzt Gosia von mir. Hatte ja auf Rügen genug mit dieser Technik ausgebildet. Anlegen mit diesem Boot mit Bow- und Stern Thruster eh kein Problem. Skipper drückt das Boot an die Mole bis die Crew die Leinen belegt hat.

Dienstag, den 19.03.19 riss uns Vater Rhein geschwind nach Oppenheim zum Treibstoff Bunkern. Eben mal 967l x € 1,23 und schon schifften wir bei Mainz unner der Brück in den Main. Ein in Rauschefahrt entgegen kommendes WaschPo Boot nahm die Fahrt weg und wie vermutet, drehte er hinter uns durch und lief langsam an Bb. hinter uns mit. Die hatten noch nie so eine brandneue Linssen gesehen meinten wir und dann fuhr der Ordnungshüter wieder zurück wo er vorher mit Brassfahrt herkam. Was wollten die?

Einige Kilometer Stromaufwärts kam am linken Ufer, was unser rechtes ist, bei Km 1.1 die Fa. Rhein Main Bootswerft Winkel in Sicht. Wir hatten uns vorher angemeldet und so nahmen sie unseren Honda Outborder zur Brust. Der stand zu lange und deshalb war, wie wir vermuteten, der Vergaser verharzt.

Nach 1,5 Std. war der Schaden behoben, Dinghy lief wieder, so kam unsere erste Schleuse Kostheim – 0 Problemo und wir schleusten in Eddersheim, und bei Km 24,7 legten wir bei der Fa. Speck an. Die hatten uns die richtigen Filter und ein neuer Fender ward auch gefunden und sonst noch ein paar Kleinigkeiten die des Skippers Herz erfreuten. Jetzt wissen wir auch ganz genau wo sich der Heizungs Abgas Ausgang befindet. 😉

Ein FB-Bekannter, Joe Straub, besuchte uns abends an Bord und so wurde viel erzählt und ein Fläschchen Roten auch geköpft. Joe überließ uns freundlicher Weise seinen aus Binnenschiffers Zeiten in Ehren gehaltenen „Weska 95“ Das war die „Bibel“ der Binnen Schiffer. Weska ist vergriffen und es gibt auch nichts Neues über den Main, so können wir auf Profi Auskünfte, wenn auch aus 95, Zugreifen.

Mittwoch, den 20.03.19 sah uns morgens 07:00 Uhr ablegen und wir liefen bis Aschaffenburg, wo die Crew Einkaufen ging und sich die Füße wund trat. Vielleicht tut diese Lauferei meinem Arthrose Fuß gut. Glaube ich aber nicht.

Donnerstag, den 21.03.19 wieder morgens früh um 07:00 Uhr los, 4 Schleusen sind zu bewältigen. Manchmal müssen wir auf einen Talfahrer warten, machen auch schon mal im Schleusen Vorhafen fest um zu Warten und um anschließend Bergwärts zu Schleusen. Die Kommunikation mit den Schleusen Meistern klappt hervorragend, die Crew handelt die Leinen. Beim Steigen muss die Mittelspring nach Oben umgesetzt werden, auch das macht die Bootsfrau recht gut. Wenn der obere Poller etwas nach Hinten steht, übe ich schon mal den Weitwurf. Dieses „Lassoing“ wie einige Skipper das auf Rügen lehren, macht sich auch hier einfach bezahlt.

17:00 Uhr machten wir in Miltenberg fest. Das ist ja wirklich ein Kleinod und so blieben wir dort auch am 22.03.19

Abends lud der Eigner zum Essen im „Riesen“ ein. Ältestes Restaurant Deutschlands. Da speisten schon Kaiser. Naja, wir waren schließlich auch wer odrr?

Samstag, den 23.03.19 Ganz früh los war die Devise. Bis Würzburg 58 km und 5 Schleusen. 06:00 Uhr Ablegen und….und wir fahren in Nebel hinein der über dem Fluss liegt. Aber mit AIS, Plotter und Radar wird auch das gemeistert. Der Main ist stellenweise ganz schön schmal. Wie mag das erst bei Niedrigwasser sein?

In der zweiten Schleuse lassen wir zum Glück etwas vom Ziel Black Sea verlauten. Darauf der Schleusenmeister, ob wir etwas von der Sperrung gehört hätten. Nö!

Ein Binnenschiff liegt vor uns und die Unterhalten sich und so kommen wir in den Genuss einer ausgedruckten Meldung von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Standort Würzburg. Unser Dank an den freundlichen Binnenschiffer. Woher soll so ein Binnenschiffer Neuling das wissen? Bei ELVIS haben wir nichts gefunden. Soll dort auch sehr versteckt sein wie man uns sagte.

Nun, vom 26.03.19 bis 12.04.19 sind alle kommenden Schleusen vor uns in der Jahres Revision. Fieberhaft nach Lösungen suchend, Würzburg will uns auch nicht so richtig, denn die Sportboothäfen sind mit unserer Größe mitunter überfordert und im schwelligen Fahrwasser wollen wir auch keine 3 Wochen verbringen. So kommen wir an einem Städtchen vorbei, sehen im letzten Moment so etwas wie einen Seitenarm und Skipper meinte etwas wie einen kleinen Hafen zu sehen und schon kehrten wir um und stellten uns vor die niedrige Brücke.

„Hafen des Motorboot Yacht Club Wertheim und seinen Gästen lasen wir. Flugs war der Eigner am Telefon und schon durften wir einlaufen. 10 cm trennte die Antenne von der Brücke, aber wir hatten ja noch die Option des Mast legen, und so machten wir am Club Schiff, ehemaliges Ausflug Schiff, fest.

Tatsächlich, der später hinzu gekommene Club Präsi war sehr freundlich, wir können so lange liegen bleiben, haben Strom und Wasser, ein schnuckeliches Städtchen um uns herum und direkt Vis a Vis ein Pils Stüble welches auch Wein ausschenkt. (Ich habe mich auf Bier Entzug eingestellt!)

Fortsetzung folgt:

Na, wenn das man nix iss!

  • Heute, den 25.03.19 mal den neuen Backofen zur Brust genommen, ebenso die ebenso neue Waschmaschine. Extra den Boiler ausgeschaltet, aber 2 Geräte + unseren Charger ging ja gar nicht. Hafenmeister Herr Freund, ja er ist wirklich ein Freund, gerufen und die Sicherungen auf dem Clubschiff „Germania“ blieben nicht mehr drin. Kurzerhand unser Schiff umgedreht und jetzt reichte unser Kabel an die Stege, die seien höher abgesichert so Hr. Freund. Genau, jetzt funzt´s und ich kümmere mich um die neue Waschmaschine mit ihren vielen Programm Möglichkeiten. Ein Trockner ist auch integriert und bei dem zweiten Waschgang klappt sogar das S.58/12.1 Nonstop Programm / Waschen und Trocknen. Ha! 😉
Bild könnte enthalten: Himmel und im Freien




2016 Jetzt geht´s richtig los!

  • Im Nov.15 traf mich dieses schöne Schiff, bzw. dessen Eigner und alsbald kristallisierte sich eine Anstellung als Captain heraus. Zuvor einige Fortbildungsmaßnahmen waren angesagt und danach im Februar 2017 ging es los.
  • Nach meinem Yachtmaster in Southampton flog ich nach Brindisi und übernahm den Dampfer.
Werft Idylle
Blick von Pegasus Blue
Hafen Brindisi
Mein Schiff
Vordeck Pegasus Blue
Nach dem bestandenen Online Course PPR kam dann auch mein Commercial Endorsement
…..und wie es so geht im Leben – „Nichts ist so beständig wie die Veränderung“ – Habe ich dem Schiff lebewohl gesagt. Mit einem First Mate der nach Bier Genuss ausrastete und seiner Quasselstrippe, wollte ich nichts zu Tun haben. Mit Meldung und Einverständnis der Eigner, damals dachte ich noch, dass Corinne eine Miteignerin sei, diese dachte das auch, aber inzwischen wissen wir, dass dem nicht so ist. Habe ich dann postwendend abgemustert. Nun gut! Auf zu Neuen Ufern.
  • Also, weiter nach einer Heuer Ausschau halten. Im Internet fand ich einen Anbieter im Nordosten auf der schönen Insel Rügen und konnte dort Mitte Mai anfangen. Interessant, dass ich 1959 mit M.S. Heimatland an der Pier in Stralsund lag und nach Rügen rüber schaute. Wie gesagt, 2016 legte ich mich in Gedenken mit meinen Yachten an genau diese Pier.
  • Urlauber, Schüler, Skipper Trainings waren die Aufgaben die ich zu bewältigen hatte. Rund Rügen, Dänemark, Schweden waren die Ziele. Eine tolle Zeit!

Tja, so ging das Jahr 2016 zu Ende und ich „erhohlte“ mich von dem Segler Stress zu Hause in RV in meiner Captain´s Suite.

  • Ist zwar nicht zu Hause, aber als Beispiel für die Erholung ganz brauchbar.

2015 S.Y. Shalimar-Wieder dabei!

  • Am 17.04.15 kam ich von Cape Town zurück und fand sofort einen Berliner Anbieter für Segelreisen im Saronischen Golf / Kykladen.
  • Die nächsten 4 Monate segelte ich Urlauber meistens von Poros aus in diesen herrlichen Gewässern umher. Manchmal blies der Meltemi ziemlich hart, aber das ist da eben so!

  • Poros, mein Zuhause!
  • Eine extrem schöne Zeit dort. Von Tavernen Wirten hofiert, hast das Gefühl, sind alles Freunde. Sind eh alles Cousins die Griechen!

2015 Nachsaison. Neue Aussichten!

Ein Schweizer wird durch FB auf mich aufmerksam. Auf diesem 29m Segler soll ich Captain werden. Zuvor ist aber noch ein wenig Fortbildung angesagt die da wäre:

STCW95 in Rostock, Seediensttauglichkeit Untersuchung, LRC in Berlin, RYA Yachtmaster Offshore mit Commercial Endorsement in Southampton. Tja, dann mach ich mal!

Nach dem Sprung aus 5m Höhe

 

 

Schöne Paddelei im kalten Wasser
Corinne & Meinereiner im AFZ zu Rostock
Guck nicht so angespannt
Gegenseitige Hilfe ist erforderlich
Febr. 17 im Solent
Im besten Pub von Southampton
Im Hamble River
Stepe mein Mitstreiter

2015 S.Y. Kira v. Celle

  • Das ganze Landleben seit 1992 hat hier auf der maritimen Seite nichts verloren. Nur soviel: Modellflieger, Ski Touren Geher, Gletscherausbildung, Kletter Ausbildung, und 10 Jahre Paragliding und nebenher 15 Jahre Arbeit in einer Maschinen Fabrik, verrentet und nochmal 6 Jahre Nebenjobs um das Hobby zu finanzieren.
  • Aber nun wird´s ernst! Nach einer Achillis Sehnen Ruptur war ich 3 Monate gegroundet und dann traf ich Eddy virtuell auf FB. Nach einigen Telefonaten trafen wir uns auch reell in Dubay und flogen weiter nach Kuala Lumpur zur Kira v. Celle.
  • So, jetzt sind wir beim Thema!
  • Folgt mir bitte an Bord.
  • Von Pangkor Island/Lumut Malaysia segelten wir sie Ausgangs Malakka Street über die Malediven, die Seychelles in einem Zug nach Cape Town SA.
  • Insgesamt waren wir 3 Monate an Bord und haben ca. 6000 sm zurück gelegt.
  • Da ich das nach über 20 Jahren Meeres Abstinenz gut vertrug, kam in mir der Wunsch auf, das ev. wieder professionel zu betreiben.
Im Lankawi Archipel

Wie fing eigentlich alles an?

Es war so um 1956

…..du sollst nicht immer Schiffe malen meinte öfters mein Lehrer – Der hat gut Reden, mein Herz war voll von Schiffen und der Seefahrt.

Da wurde flugs in meiner Heimatstadt Bad-Hersfeld eine Marine-Kameradschaft gegründet und als Anhängsel die Marine Jugend und genau dort bin ich Mitglied geworden. Ein „Päckchen“ ward alsbald von einem Schneider angefertigt und wir sonnten uns im neuen Tuch mit Matrosen Kragen.


1959 an der Pier in Stralsund.
Ich sollte 57 Jahre später wieder mit einem Schiff´chen, einer Segel Yacht, erneut an dieser Pier Fest gemacht haben, nämlich 2016. Aber zu der Geschichte komme ich später noch.
Etwa 3 Monate befuhr ich als Decks Junge/Moses die Ostsee von Nov. 1959 bis Februar 1961. Die Reisen führten nach Dänemark, Süd Schweden und zweimal hinter den „Eisernen Vorhang“ nach Stralsund.
Höhepunkte waren Festsitzen im Eis und ein Loch im Schiffs Boden in welches ich meinen Finger zunächst hinein stecken musste bis ein Holz Propf geschnitzt war. War schon lustig diese Zeit. Da Winter und keine Heizung auf See im Vor Logis, gab´s auch kein Wasser zum Waschen. Einmal war ich in Hamburg bei meiner Cousine in der Badewanne….die spricht Heute noch erstaunt von dem Schmutz Film am Wannenrand nach Ablauf des Wassers. 
Tja Freunde, so eine Kümo Schifferei im Winter 59 kann man sich Heute gar nicht mehr vorstellen. Da gäb´s noch so viele Döntjes zu Berichten, aber das würde ja den Rahmen hier Sprengen. 
Nachdem ich tapfer einige Monate durchgehalten hatte, immerhin spuckte ich seekränkelnder Weise bis grüne Galle kam, zweimal sinnentschwindend zu Boden fiel, einmal in der Kombüse und einmal an Deck – Aufwachender Weise umarmte ich einen Poller auf der Poop, kamen mir so langsam Bedenken ob die Handels Schiffahrt das richtige für mich sei. So ein Shit, ich war 14 Jahre alt und eigentlich ein Mann – oder doch noch nicht!?
Ihr ahnt es schon geneigte Leser, einen Werftaufenthalt in Wischhafen, wegen dem Loch im Rumpf, ausnutzend, musterte ich ab. Kaptän wollte mich noch zum Kochen da Behalten, aber mich hielt nun nix mehr.
So zerplatzt ein Kinder Traum. Vielleicht hätte ich noch ein bisschen Spielen sollen und mit 16 wieder Angreifen. 
Jetzt im Nachhinein weiß ich, dass ich ein Spät Berufener bin. So schipperte mich die Fähre Wischhafen – Glücksburg auf das rechte Elb Ufer, mit dem Zug gen Hamburg zu den Verwandten und Vater und Mutter holten den Jungen ab und in Bad-Hersfeld fing ein neuer Lebens Abschnitt an. 
1959 an der Pier von Stralsund

1974 Die Seefahrt hat ihn wieder!

Nach 13-jährigem Landleben, davon 6 Jahre in der Schweiz, während dem auch fleißig Jolle und Katamaran gesegelt wurde, fand ich eine Anstellung bei einer Hamburger Reederei und sah mich alsbald in Holland an den Yachten arbeiten. Es folgte eine Überführung Delfzijl > San Remo, wo wir Charter fuhren.

Am Ende der Saison eröffnete die Firma mir, dass sie mich ab Saison 75 als Skipper auf S.Y.Argo einsetzen wollen. Gute Sache das, zumal es auch die Heuer verdoppelte.

1979 M.Y.Queen V

Irgendwann war Schluss mit Argo, sie war inzwischen verkauft und wir nicht mehr willig. Inzwischen war ja meine Freundin schon ein paar Jahre mit an Bord und so wurden wir von Robert an einen Eigner empfohlen, der sich gerade von seinem Skipper, der 22 Jahre bei ihm war, getrennt hatte.

So hatten wir alsbald ein neues Betätigungsfeld bei dem Eigner und seiner Frau Gemahlin. Ein Bootsmann kam noch hinzu und so machten wir lange Reisen durch´s Mittelmeer. Mitunter kamen neue Bootsleute dazu, teilweise regelten wir zwei das alleine mit dem Eigner Paar. Die Singles hielten sich immer nicht lang an Bord, sie vereinsamten offenbar schnell. Jedenfalls hatten wir einen bunten Reigen an Bootsleuten während unserer 4 Jahre an Bord.